Erkan

Zusammenhänge
oder,
wie es kommen sollte…
 
Ich bin heute Yogalehrer und beschäftige mich mit der Erweiterung meines Bewusstseins und dem Weitergeben meiner Erfahrungen.
Als Praxisleitfäden zur Erweiterung des Bewusstseins habe ich das Räkel-Yoga, die Kausalmassage, die Kundalini-Yoga-Sutra und die Yoga-Sutra-Meditation entwickelt, welche ich in Kursen, Workshops und Seminaren weitergebe. Ich praktiziere und unterrichte den integralen Yoga und bin bestrebt, auf dem Weg der Bewusstwerdung keine „blinden Flecken“ zu hinterlassen.

Obwohl ich bei den Beschreibungen der Zusammenhänge der Geschehnisse der relativen Welt, so wie wir sie fassen und erleben, manchmal so klingen kann, als würde ein Geschehen gut oder ungut sein, gibt folgende Affirmation meine derzeitige Grundeinstellung am geeignetsten wieder:

Wir erwachen,
alle Ereignisse des Lebens gehören dazu,
dies zu erkennen, ist unsere Spirituelle Aufgabe,
wir werden bewusster und bewusster,
wir werden leidfreier und leidfreier.

Eine kurze Yoga-Weg-Beschreibung

Als ich 13 Jahre alt war, leitete eine Lehrerin, die erkannt hatte, dass mein unruhiger und unkonzentrierter Zustand nicht durch meine eigenen Bemühungen beeinflussbar war, einen Besuch beim Schulpsychologen ein. Der brachte mir das Autogene Training bei und ich hatte das erste Mal in meinem Leben das Gefühl, dass ich selbst einen Einfluss auf mein Erleben und Verhalten haben konnte.

Mit 18 Jahren las ich Dr. Joseph Murphy’s „Die Macht Ihres Unterbewusstseins“ und bekam das Gefühl, dass ich durch Affirmationen Einfluss auf meinen Geist und meinen Lebensinhalt haben konnte.

Von dem Begriff „Unterbewusstsein“ fand ich zu dem Begriff „Unbewusstes“ und kam so zu Sigmund Freud und seinem Buch „Traumdeutung“. Ich bekam das Gefühl, dass ich Zugang zu unbewussten Bereichen meines Geistes bekommen und psychische Probleme erkennen und lösen konnte.

Ich entschied mich, Psychologie zu studieren. Während des Studiums beschäftigte ich mich überwiegend autodidaktisch mit psychologischer Selbstbefreiung und orientierte mich dabei an Arthur Janov’s Buch „Der Urschrei“.

In meiner ersten und letzten Vordiplomsprüfung im Fach Entwicklungspsychologie begegnete ich den Entwicklungsstufen der Moral nach Lawrence Kohlberg, wobei mich insbesondere Kohlbergs Vermutung einer 7. Stufe einer möglichen transzendenten Moral interessierte.

Schließlich richtete sich mein Interesse auf spirituelle Selbstfindung und ich begegnete Ken Wilber’s Buch „Eros Kosmos Logos“.

Ich brach mein Studium ab, um Meditationslehrer zu werden. Dabei fand ich Yoga-Vidya – die  damals einzige Schule, die Meditationslehrer ausbildete.
Allerdings waren daran Bedingungen geknüpft: Es musste vorher eine zweijährige Yogalehrer-Ausbildung abgeschlossen und noch weitere Ausbildungen absolviert werden, bevor ich als Meditationslehrer (BYVG) Meditation weitergeben konnte. Mit der Vorstellung, dass auch gewiss die Körperübungen des Yoga mir gut tun würden, suchte ich ein für mich geeignetes Yoga-Vidya-Stadtzentrum, in dem ich Yoga als Teilnehmer praktizieren und schließlich auch die Ausbildung machen konnte. Dieses fand ich in Dortmund und mein Lehrer und Ausbilder wurde Günther Bucksteeg. Es folgte eine wunderschöne Zeit der Entfaltung.

Nach Abschluss meiner Yogalehrer-Ausbildung fuhr ich schließlich fort mit den weiteren Bausteinen der Meditationsleher-Ausbildung, die Sukadev Bretz, der Gründer von Yoga Vidya, leitete. Ich erlernte verschiedene Meditationstechniken und wurde in einer abschließenden Ausbildung bei Sukadev zum Meditationslehrer ausgebildet. Bei ihm erlernte ich auch in einem Seminar für das Unterrichten von Kundalini-Yoga Techniken des klassischen Kundalini-Yoga. Es war eine weitere wunderschöne Zeit der Entfaltung.

Ich danke Euch allen von Herzen!

Im Laufe meiner Praxis entwickelten sich aus meinen bei Yoga Vidya erlernten Yogatechniken und meiner Beschäftigung mit wissenschaftlichen und spirituellen Themen meine heutigen Praktiken:

Räkel-Yoga
Kausal-Massage
Kundalini-Yoga-Sutra
Yoga-Sutra-Meditation