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Blockadenmuster

Gewohnheitskontraktionen des Körpers, die zur Abwehr unerwünschter Wahrnehmungsinhalte aktiviert werden und kurzweilig, aber auch chronisch bestehen können.

Determinismus
Lehre von der kausalen Vorbestimmtheit allen Geschehens. Die der Willensfreiheit widersprechende Lehre von der Bestimmung des Willens durch innere oder äußere Ursachen.
(Vgl. Duden Fremdwörterbuch 1990)

Siehe auch „Indeterminismus“!

Dharma

Die zu erfüllenden Notwendigkeiten auf dem Weg der Bewusstwerdung.

Eingebung

Eingebungen erfahre ich als Antworten auf Bitten, die ich mit Gewissheit ihrer Erfüllung an mein höheres Sein ausspreche.

Indeterminismus
Lehre von der Unbestimmbarkeit der Ursache bei physischen Vorgängen oder der Motive bei Handlungen ( = Lehre von der Willensfreiheit).
(Vgl. Duden Fremdwörterbuch 1990)

Siehe auch „Determinismus“!

Karma

Die zu erkennenden Wechselwirkungen der Handlungsmuster auf dem Weg der Bewusstwerdung.

Neutralsein
Zustand der Bewusstwerdung von Gegensätzen, der durch durchdringende Selbstwahrnehmung herbeigeführt wird. 

Beim Neutralsein geht es um die Erkenntnis, dass ein Zustand existiert, im dem es möglich ist, frei von Anhaftung zu sein und um die Praxis, wie dieser Zustand erlangt und beibehalten werden kann. Durch Anwendung von in der Natur des Menschen liegenden und daher eigentlich bekannten und daher plausiblen und daher unmittelbar nachvollziehbaren Selbstwahrnehmungs-Einstellungen gelangen die Praktizierenden in ihr Neutrales Feld, in dem es unmittelbar möglich wird, die jeweiligen Pole und Extreme von Erlebensinhalten zu erfahren und die Zusammenhänge der eigenen Reaktionen gegenüber inneren und äußeren Impulsen zu erkennen.
Das Neutralsein führt die Übenden in denjenigen Seinszustand, in dem sie die Zusammenhänge für das Entstehen und Vergehen der Ursachen ihrer Unbehaglichkeit, aber auch Freude erlebend, bewussten Einfluss auf ihren Gemütszustand nehmen können.
Die Wirkungen des Neutralseins sind weitreichend und beinhalten nach meinen eigenen Erfarhungen Erkennen und Lösen von physischen Blockadenmustern, verfeinerte Selbstwahrnehmung, Impulskontrolle, Sozialkompetenz, Lösung von Spannungen und viele weitere.
Wenn der unmittelbare Übergangsweg zum Neutralsein einmal bewusst geworden ist, so wird es unmittelbar zu einer Gewohnheit, sodass seine Anwendung im Alltag und auch in der Yoga-Praxis stets beibehalten und stetig Bewusstsein entfaltet wird.

Positives Denken
Positives Denken im eigentlichen Sinne betrachte ich persönlich als die Bewusstheit, durch Sinnsuche und Sinnerkenntnis sowohl das Positive als auch das Negative eines Geschehens als zum Lebensweg dazugehörend annehmen zu können.

Somit ist positives Denken im eigentlichen Sinne das Annehmen sowohl des Guten als auch des Nichtguten.
Ansonsten kann positives Denken nur halbseitig und schattenfördernd sein. Natürlich würde auch das mit dazu gehören, ebenso wie die Fähigkeit, eines Tages die Bewusstheit zu erlangen, „Gut“ und „Böse“ gleichermaßen annehmen zu können.

Postulat
Sachliche oder denkerisch notwendige Aufgabe, These, die unbeweisbar oder noch nicht bewiesen, aber durchaus glaubhaft und einsichtig ist. 

(Vgl. Duden Fremdwörterbuch 1990)

Tagtraumschau

Während der Tagtraumschau wird mit beiden Augen der Raum erschaut, der zwischen dem Sehen und dem angeschauten Objekt liegt und dabei geübt, das latente Sichtfeld zu erweitern und trotz des Geradeausblickens möglichst viel von der Umgebung zu erschauen. Die Tagtraumschau erleichtert Gleichgewichtsstellungen und verfeinert die Selbstwahrnehmung.

 

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